D§S

RAMANDATA - XLN-Version...

(C) Dr.D.Schedel


Übersicht/Neues
E-Mail/Impress.
PPC-Version
XLN-Version
Downloads
Materialien
Wissenswertes
Entwickl.-Kanzlei

Vom klassischen RAMANDATA über RAMANDATA*XL zum neuen RAMANDATA XLN.

Die in unserer Kanzlei seit mehr als 15 Jahren fortentwickelte RAMANDATA-Software befindet sich bundesweit - mittlerweile in ihrer Standardversion 8.2 - in Anwaltskanzleien im Einsatz. Das klassische, zeichenorientiert arbeitende RAMANDATA wird - wie wir hören vor allem wegen seiner Bedieneroberfläche, Stabilität und geringen Anforderungen an die Hardware (kompakt/schnell) - immer noch nachgefragt. Bei einer der letzten Systemerweiterungen wurde wegen dieser Beliebtheit auch der Schritt unternommen, RAMANDATA-Datenbestände an MS-WORD (Microsoft-Markenzeichen) bzw. dessen Platzhalter über eine moderne und hocheffiziente DCOM-Schnittstelle anzubinden, was zusätzlich zu einem erfreulich positiven Feedback in der Anwenderschaft dieser Software geführt hat; dieses System stellt die Basis unseren neuen RAMANDATA PPC dar.

Dennoch lag zuletzt freilich unser Hauptaugenmerk auf den neuen GUI-Versionen von RAMANDATA*XL. Die sorgsame Umstellung auf eine zukunftsorientierte, objektorientierte Implementation, die nicht nur unter Windows98/ME/NT/2000/XP, sondern auch unter Linux lauffähig ist, sowie die effiziente Abstimmung leistungsfähiger Komponenten und unsere Anforderungen an die Systemstabilität haben uns bereits bisher nicht wenig Zeit und Mühe gekostet. Diese Komponententechnologie basiert auf einer hocheffizienten, objektorientierten Klassenbibliothek für juristische/anwaltliche Anwendungen (Framework) in Verbindung mit modernster und dennoch einfach an- und verwendbarer Datenbank-Technologie (im Netz: Middleware-/Multitier-Konzept bzw. nach Netzentkoppelung: Aktenkoffermodell), die schnell und flexibel auf sich verändernde Aufgabenstellungen zu reagieren vermag.(Anmerkung: Ein derartiges Framework in der Form einer Klassenbibliothek für staatliche Aufgabenstellungen hätten wir auch unserer Justiz und Verwaltung gewünscht; doch leider sind unsere diesbezüglichen, ernstgemeinten  Anregungen bei Regierungsstellen, ein derartiges System mit fachlich versierten, staatlichen Programmierern zum Wohle des Staates und der Bundesländer zu implementieren, bislang auf taube Ohren gestoßen).

Nach der investitionsreichen Erstellung der zuvor beschriebenen Softwarebasis für eine neue RAMANDATA-Version standen wir schließlich vor folgendem Problem: Der von uns favorisierte, einzige Hersteller von Softwarewerkzeugen für eine wirtschaftliche, dualistische Entwicklungsumgebung (hochgradige Quellcode-Kombatibilität zwischen Linux/Windows) ließ die Unterstützung für das Betriebssystem "Linux" einschlafen, während sich immer mehr abzeichnete, dass - noch mehr als die Unterstützung von Linux - eine möglichst effektive Internetanbindung auch in der Anwaltssoftware die Zukunft darstellt ("virtuelle Internetakte"!). Schweren Herzens haben wir hierauf etliche Investitionen für das bisherige System abgeschrieben und - aufbauend auf dem vorhandenen Ansätzen - eine "Internet"-spezialisierte Hinwendung zur .NET-Technologie von Microsoft vollzogen, die hocheffiziente Schnittstellen zum Internet (WEB-Services etc.) unterstützt, welche bisher in dieser Form von überkommenen Softwarelösungen nicht geboten wurden. Freilich hieß und heißt dies: wieder weiterentwickeln, wieder investieren und wieder geraume Zeit keine Software bis zum Abschluß der Entwicklung (und zwar nicht als "Bananensoftware", sondern als ausgetestete Lösung!) verkaufen können; das Bestreben, ein seriöses Ergebnis zu erreichen und unseren guten Ruf zu erhalten, läßt uns jedoch keine andere Wahl, auch wenn wir desöfteren den Eindruck gewinnen, dass dies nicht mehr dem Regelsystem unserer Wirtschaft entspricht.

Die neue RAMANDATA-Version wird nunmehr XLN heißen, wobei das abschließende "N" für ".NET" steht; unseren "Linux-Traum" haben wir dennoch nicht vollständig begraben; wir hoffen, dass die Übertragung der einschlägigen ".NET"-Funktionalität auf Linux im Wege des Entwicklungsprojekts "Mono" uns bald Hoffnungen machen kann, die wir weitergeben können. Im übrigen werden von einem erfolgreich abgeschlossenen XLN-Projekt alle profitieren: die Anwender, die eine zukunftsträchtige Plattform auf hochmoderner Technologiebasis erhalten und keinen "Spätamortisierer", wir, die wir durch den Einsatz hocheffektiver Softwaretools mit objektorientierter MDA-Technologie (modell-driven-architecture) Erweiterungen noch schneller, effektiver und weniger fehleranfällig über einfach zu verwaltende und überschaubare Internetschnittstellen völlig ortsunabhängig umsetzen können und auch eventuell staatliche Stellen (?), gegenüber denen wir unverständlicherweise immer noch nicht ganz müde sind, unsere Vorschläge für moderne, Internet-basierte, staatliche Verwaltungssysteme zu unterbreiten...

Einstweilen bitten wir erneut um Nachsicht und Geduld im Interesse eines so befriedigenden wie seriösen Entwicklungsabschlusses für XLN, der z.Zt. leider noch nicht zu datieren ist... DANKE.